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++ 22. Dezember 1999
Eine Überbauung der Rosengasse? Das Architekturbüro W. Thommen
bearbeitet einen Gestaltungsplan.

++ 29.
Juni 2000 Überbauungen an der Rosengasse geplant -
Komitee gegründet, um die Arbeiterhäuser zu retten.

++ 06.
Juli 2000 Einreichung
der Petition mit 1039 Unterschriften zur Erhaltung der Rosengasse.
Der Regierungsrat des Kantons Solothurn antwortet erfreulich
positiv und erachtet die Integration der Siedlung als unerlässliche
Planungsgrundlage.

++ 21.
September 2000 Oltener Regierung antwortet auf die
Petition mit 1039 Unterschriften.

++ 27.
November 2000 Franz Weber schreibt der solothurnischen
Regierung. Er bittet sie, den Bundesrat aufzufordern, die
Arbeitersiedlung an der Rosengasse als Denkmal von nationaler
Bedeutung zu erklären.

++ 11.
Dezember 2000 Diashow: Lichtbilder vom Innenleben der
Wohnungen werden auf die Hausfassaden projeziert.

++ 24.
Februar 2001 Gründung des Vereins "Rettet die Rosengasse".

++ 21.
April 2001 Der neu gegründete Verein "Rettet die Rosengasse"
führte in der Oltner Altstadt eine Standaktion mit Ballonwettbewerb
durch. Die Gewinnerin genoss ein gemütliches Candlelight-Dinner
mit Live-Musik an der Rosengasse.

++ 17.
August 2001 Rosengassefest mit Wunschtuchaktion: Bunte,
mit Wünschen beschriebene Tücher werden über die Strasse gespannt.

++ 16.
November 2001 Der Kanton genehmigt den neuen Gestaltungsplan.

++ 08.
Dezember 2001 Hörschau: Eine Woche lang werden Geräusche
von den Wohnungen mittels Lautsprecher nach aussen getragen.

++ Januar
2002 Einreichung der Einsprachen bei der Stadt Olten.

++ 14.
März 2002 Generalversammlung des Vereins. Negative
Antwort der Stadt Olten auf die Einsprachen.

++ April
2002 Einreichung der Beschwerde. Weiterführung der
Einsprachen an den Kanton Solothurn.

++ 20.
Juni 2002 Laubenlesung mit Franz Hohler an der Rosengasse.
Der Anlass mit über 200 Besuchenden ist ein grosser Erfolg.

++ September
2002 Die Idee eine Aktiengesellschaft zu gründen, um
zum verkaufstehende Rosengasse Häuser zu erweben, nimmt Form
an.

++ 19.
Okober 2002 Anlass zur Einweihung des ersten Rosengasse-Biers
mit der Irish Folk Group Crónán.

++ November
2002 Wir werden vom Bau-und Justizdepartement Solothurn
zu einer Anhörung betreffend unserer Beschwerde, vorort an
die Rosengasse eingeladen.

++ Dezember
2002 Die Rosengasse
T-Shirts sind erhältlich. Sterneföifi unterbreitet
dem Verein die Idee, ein Shirt mit dem Aufdruck "Rosengasse"
zu produzieren.

++ Januar
2003 Wir nehmen mit Pro Helvetia Kontakt auf. Erfahren
Interessantes und informieren uns über mögliche Unterstützung.

++ 15.
Februar 2003 Suppenaktion: Unter dem Slogan "Wir halten
die Suppe am Kochen" werden alle Vereinsmitglieder und Freunde
an die Rosengasse eingeladen.

++ 28.
April 2003 Die Aktiengesellschaft "Rosengasse
Olten AG" wird gegründet . Du kannst Aktionär/in
der Rosengasse Olten AG werden!

++ 13.
Mai 2003 Positiver Bescheid vom Regierungsrat betreff
unserer Beschwerde. Wir haben Recht erhalten! Der Stadtrat
Olten hat nun die Möglichkeit den Entscheid vor das Verwaltungsgericht
weiterzuziehen.

++ Mai
2003 Der Oltner Stadtrat geht mit ihrer Beschwerde vor das Verwaltungsgericht.

++ 22.
Juni 2003 Frühstückbuffet an der Rosengasse mit Lesung
von Alex Capus und Jazz vom Feinsten.

++ 11.
Dezember 2003 Der vom Verwaltungsgericht verordnete
"Augenschein mit Befragung" findet an der Rosengasse
statt.

++ 13.
Dezember 2003 Eröffnung der "Taststrasse"
mit Apéro und Feuershow. Alle sind herzlich eingeladen
unsere Strasse auf eine neue sinnliche Art kennen zu lernen.

++ 15.
Dezember 2003 Das Verwaltungsgericht hat schon einen
Entscheid gefällt, der negativ für die Rosengässler
ausfällt! Die Beschwerde des Stadtpräsidiums Einwohnergemeinde
Olten gegen den Regierungsrat des Kantons Solothurn wird gutgeheissen.

++ 18.
Dezember 2003 Abbruch unserer Weihnachtsaktion. Leider
müssen wir unsere "Tast- und Fühlkisten"
vorzeitig demontieren. Zwei Reklamationen, die bei der Polizei
eingingen, veranlasste diese, die laufende Aktion zu verbieten.
Die Tastkisten ragten 30 cm auf öffentlichen Grund, was
nicht zulässig sei. Es gibt somit nichts mehr zu tasten,
befühlen, berühren, streicheln, greifen ......,
was wir nicht begreifen!

++ Dezember 2003 Die Rosengasse AG erwirbt die Liegenschaft Nummer 6.

++ April
2004 Es ist soweit: Die Umbaupläne des Hauses
Rosengasse 6 sind unter werk1
einsehbar. Bauherr ist die "Rosengasse Olten AG".

++ 01. Oktober 2004 Einzug der Mieterschaft in die neu renovierte Liegenschaft Nummer 6.

++ 21.
November 2004 Solidaritätsfest für Cyrill
Jeger in der Schützi in Olten. Weitere Informationen
zu diesem sozialpolitischen Skandal und alle Urteile zum Fall
Jeger unter consano
oder kranke Krankenkassen.

++ 22.
Mai 2005 Der Verein lädt zum Konzert mit dem beliebten
Oltner Liedermacher Christian Schenker ein. Die zahlreich
erschienen kleinen und grossen Gäste kamen anschliessend
in den Genuss eines reichhaltigen Frühstückbüffets.
Auch der Robi-Bus für unsere jungen Gäste wurde
rege benutzt. Wiederum ein voll und ganz gelungener Anlass.

++ 3. Dezember 2005
Während einer Woche verwandelte sich die Rosengasse in eine Riechgasse.
Die Besuchenden konnten die Rosengasse durch in Flaschen eingefangene Gerüche erschnuppern.
Ein Riech-Wettbewerb wurde durchgeführt, die beste Spürnase erhielt Kino-Gutscheine.

++ 1. Juli 2006 Strassenfest zur Einweihung
des neuen Rosengasse-Biers, gebraut von der
Brauerei Karbacher
in Schönenwerd. Die Bieretikette wurde von Fam. Former Grafik,
Zofingen gestaltet. Zum neuen Bier gab es Wurst, Brot und später wurde zu DJ Nunzios Musik auf der Strasse getanzt.

++ September 2006 Die Liegenschaften Nummer 15 und 19 und die Gärtnerei von Arx wurden an die Architekten Thommen AG, Trimbach verkauft.
Der Verein bemüht sich um eine Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer.

++ 23. Juni 2007 Ein Jahr Rosengasse-Bier: Grund genug um das mit Brot, Wurst und Musik zu feiern.

++ Juni 2008 Per Handschlag konnte die Rosengasse Olten AG von der Firma Thommen zwei Liegenschaften an der unteren Rosengasse, nämlich Nr. 15 und Nr. 19 erwerben.
Neben der genauen und sorgfältigen Finanzplanung und der Organisierung von Eigenleistungen suchen wir neue Aktionäre und Aktionärinnen. Wir haben vor, die zwei Liebenschaften ähnlich wie das Haus Nr. 6 sanft zu renovieren.
History ausformuliert
Im Herbst 1999 wird bekannt, dass im untersten Teil der Rosengasse zwei grosse Überbauungsprojekte in Planung sind, die in zwei voneinander unabhängigen Gestaltungsplänen in Ausarbeitung sind. Bei diesen Projekten wird nicht auf die bestehende bauliche Gegebenheit der Rosengasse Rücksicht genommen. Der unterste, älteste Rosengasseteil, erbaut um ca.1870, ist nämlich im "ISOS-Inventar für Schützenswerte Ortsbilder der Schweiz" aufgeführt und wird der Aufnahmekategorie A zuerkannt. Es handelt sich hierbei um eine "ursprüngliche Substanz ,von Bauten und Freiräumen mit ausgeprägten, epochenspezifischen und regionaltypischen Merkmalen". Dem Arbeiterhäuser-Ensemble wird im erwähnten Inventar, das Erhaltungsziel mit höchster Priorität zugesprochen. Unter den Bewohner/innen der Rosengasse regt sich Unmut über diese Bauvorhaben. Das Komitee" Rettet die Rosengasse" wird ins Leben gerufen und sammelt Unterschriften für eine Petition zum Erhalt der Arbeiterhäuser als Ensemble. Mit über 1000 Unterschriften wird die Petition im Juli 2000 dem Stadt- und Gemeinderat von Olten überreicht und richtet sich im weiteren an die Regierung des Kanton Solothurn. Hier sei erwähnt, dass sich die Stadt Olten hinter die Bauwilligen stellt und keine ernstzunehmende Versuche unternommen hat, den Erhalt der Arbeiterhäuser an der Rosengasse zu prüfen. Die kantonale Denkmalpflege in Solothurn würde eine Integration der bestehenden Reihenhäuser in ein Projekt begrüssen. Im November 2000 besucht Franz Weber (Präsident, Helvetia Nostra) die Rosengasse und setzt sich umgehend brieflich beim Regierungsrat für den Erhalt der Arbeiteraltstadt Oltens ein. Anfangs 2001 gründen die ehemaligen Komiteemitglieder erfolgreich den Verein "Rettet die Rosengasse". Die Bewohner/innen der Gasse und der Verein machen mit besonderen Anlässen auf ihr Anliegen aufmerksam. So organisieren sie seit Dezember 2000 kulturelle und informelle Leckerbissen für Augen, Ohren und Gaumen. Speziell erwähnt seien die Solidaritätsveranstaltung für Cyrill Jeger, eine stimmige Laubenlesung an einem Frühsommerabend mit Franz Hohler, das Rosengasse-Bier und Rosengasse T-Shirt.
Das dritte Vereinsjahr 2003 beginnt erfolgreich. Die Beschwerdeführenden in der Sache Rosengasse erhalten vor dem Regierungsrat Recht. Die Stadt Olten zieht, diesen Entscheid weiter ans Verwaltungsgericht. Ende Dezember fällt das Verwaltungsgericht das Urteil, das leider negativ für die Rosengasse ausfällt. Die Beschwerde des Stadtpräsidiums Einwohnergemeinde Olten gegen die Regierung des Kantons Solothurns wird gutgeheissen, was bedeutet, dass der vorliegende Gestaltungsplan umgesetzt werden kann.
Erst recht....beflügelt, motiviert und bestärkt, plant der Verein „Rettet die Rosengasse“ weitere kulturelle und gesellige Anlässe auf und für die Rosengasse. Man darf gespannt sein!
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